Coaching - Supervision - Arbeitspsychologie

"Wege entstehen dadurch. dass man sie geht" (Franz Kafka)


Die Anforderungen im beruflichen Alltag haben dermaßen zugenommen, dass das Spektrum der berufsbezogenen Maßnahmen heute von der Unternehmensberatung, dem Mitarbeiter-Training, -Mentoring und -Coaching bis hin zur Supervision und zur Arbeitspsychologie reicht. Ursprünglich vom Spitzensport kommend hat sich Coaching als zielorientierte Beratungsform in vielen Arbeitsfeldern durchgesetzt. Lesen sie die folgenden Ratschläge, die Karl E. Weick, ein berühmter Organisationspsychologe, Managern gibt:

  1. Verfallen Sie angesichts von Unordnung nicht in Panik – es ist besser etwas Unordnung zuzulassen und die Information aufzunehmen anstatt sie herauszufiltern und zu übersehen.
  2. Nichts kann jemals vollständig erledigt werden – Alles was Sie tun hat Auswirkungen jenseits der beabsichtigten, auch indirekte und langsame Wirkungen.
  3. Chaotische Aktivität ist besser als ordentliche Inaktivität – Sinnerzeugung entsteht aus der Aktivität, keine Aktivität erzeugt somit auch nicht viel Sinn.
  4. Die wichtigste Entscheidung ist oft die unscheinbarste – Entscheidung darüber, was erhaltenswert in Ordnern, Dateien oder sonstwo vorgehalten wird sind die Grundlage für zukünftige Aktivitäten. Solche Entscheidungen erscheinen unwichtig, aber sie erhalten eine Vergangenheit, aus der wir die Gegenwart und die Zukunft konstruieren.
  5. Es gibt keine Lösung – Es gibt keine einfachen Antworten, kaum etwas ist richtig oder falsch. Lernen Sie zu improvisieren, und erhalten Sie ein tolerables Niveau an Vernunft.
  6. Vermeiden Sie Nutzen-Denken – Gute Anpassung im Heute reduziert die Optionen für die Zukunft. Die starke Konzentration auf Nutzen im Jetzt kann den zukünftigen Nutzen völlig unmöglich machen. Es ist besser, eine gewisse Unordnung im System zu behalten und so Optionen für die Zukunft zu haben.
  7. Die Landkarte ist das Land – Wenn Manager die Vergangenheit analysieren, erzeugen sie eine Erfahrungs-Landkarte. Projiziert man diese Landkarte auf die Zukunft, egal wie stark die Landkarte die Wahrheit auch vereinfacht, dann ist sie eine Richtschnur, die mehrfach durchdacht wurde, und wird damit zum besten verfügbaren Wegweiser.

Vor allem die Beziehung zwischen dem Coach und seinem Klienten, dem Coachee, sollte von gegenseitiger Sympathie, Verständnis und Vertrauen geprägt sein, da nur bei innerer emotionaler Beteiligung nachhaltige Veränderungsprozesse stattfinden können. Gerade die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Individuum (System) und Umwelt (Kontext) stehen beim Coaching im Fokus, wodurch die systemische Theorien wie der Konstruktivismus einen äußerst nützlichen Rahmen abgeben. 

 

Eine Sonderform des Coachings stellt die Supervision dar, die in psychisch-emotional anstrengenden Berufen im Gesundheits- und Sozialbereich zur regelmäßigen Psychohygiene eingesetzt wird. Dabei geht es primär um ein Instrument der Qualitätssicherung und Erhaltung der individuellen oder kollektiven Leistungsfähigkeit.

 

Bei der arbeitsbezogenen Psychologie handelt es sich um ein "erweitertes Coaching", welches ähnlich wie die Supervision gesundheitsfördernde oder -erhaltende Maßnahmen beinhaltet und auf spezifische, am Arbeitsplatz auftretende Belastungen fokussiert.

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